Die Kraft des Augenblicks

Geschrieben am 23.09.2021
von Shaolin Rainer


Das Auge blickt, der Augenblick vergeht augenblicklich!

Unter einem Augenblick verstehen wir einen kurzen Moment, einen kleinen Zeitintervall.

Ein Augenblick vergeht sehr schnell, er ist unwiederbringlich. Er hat Kraft, jeder Augenblick ist anders, keiner ist vergleichbar, wenn er ungenutzt verstreicht, bleibt er für immer verloren.

Die Stärke jedes Augenblicks können wir auch manchmal fühlen, wir empfinden die Energie des Moments, positiv und auch negativ. Wir denken wir könnten jetzt „Bäume ausreißen“, die „Welt gehöre uns“. Oder wir fühlen uns schwach, sind depressiv, launisch oder niedergeschlagen. Die Kraft des Augenblicks hat viele Gesichter.



Ein Augenblick folgt auf den nächsten, die Kraft des Augenblicks ändert sich, abhängig von den äußeren Umständen, von den Menschen mit denen wir Zeit verbringen, von unseren Gedanken, von unseren Launen.

Vergeudete Zeit bleibt aber vergeudete Zeit, die Uhr läßt sich nicht zurück drehen.

Wie also mit unserer Lebenszeit umgehen? 



Ganz einfach: Geniessen Sie den Augenblick, seine unbändige Kraft, im Guten wie im Schlechten!

Jeder Augenblick ist kostbar, jede Begegnung ist besonders, jedes Gefühl hat seinen Platz in diesem Augenblick.

Forschen Sie nach der Kraft des Moments, denn immer liegt ein Zauber in der jeweiligen Zeit. Machen Sie sich die Mühe, und forschen Sie nach, wie kommt es zu diesem Gedanken, zu diesem Gefühl, zu dieser Neigung; warum gehe ich diesen Weg? Bewußt die Magie des Augenblicks aufnehmend, in sich ruhend, der Dinge harrend, die sich aus dem Augenblick ergeben.

Nehmen Sie die Kraft des Augenblicks auf, in sich, in Ihrem Inneren.

Erleuchtung ist auch nur ein kurzer Augenblick!

Der Weg ist das Ziel!



Es gibt nicht genug Dunkelheit auf der ganzen Welt, um das Licht einer kleinen Kerze auszulöschen

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben

- Johann Wolfgang von Goethe - Deutscher Dichter - 1749 bis 1832

Wir sollten nicht nach Helden suchen, wir sollten nach guten Ideen suchen

- Noam Chomsky - Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology - geboren 1928



Diejenigen, die kein Glück suchen, werden es mit größerer Wahrscheinlichkeit finden, denn diejenigen, die es suchen, vergessen, dass der sicherste Weg, glücklich zu sein, darin besteht, das Glück für andere zu suchen

- Martin Luther King - US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler - 1929 bis 1968

Ich bin ein Käfig, auf der Suche nach einem Vogel

- Franz Kafka -Österreichisch-tschechischer Schriftsteller - 1883 bis 1924

Das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.

- Jakob Johann von Uexküll -  Deutsch-baltischer Biologe und Philosoph - 1864 bis 1944



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