Die sitzende Meditation

Geschrieben am 22.10.2020
von Shaolin Rainer


Die sitzende Meditation im „Lotussitz" mit gekreuzten Beinen ist für Europäer unglaublich schwierig. In Asien ist es durchaus üblich am Boden zu sitzen, der „Schneidersitz“ hat sich im westlichen Kulturkreis allerdings nicht durchgesetzt.

Alleine durch die "ungewohnte Sitzhaltung" mit den gekreuzten Beinen, können viele Interessierte eine sitzende Meditation nicht durchführen.

Setzen Sie sich mit einem Kissen auf den Boden, wenn möglich mit gekreuzten Beinen. Wenn Ihnen eine solche Position schwerfällt, dann können Sie auch bequem auf einem Stuhl sitzen.

Ich empfehle zehn Minuten lang so zu meditieren.

Ziehen Sie aus dem Becken den Rücken nach oben und machen Sie sich dabei „gerade", der Mund schließt sich, der Blick senkt sich leicht nach unten. 

Wichtig dabei ist, dass Sie die perfekte Position einnehmen, die es Ihnen dann in der Folge gestattet, in genau dieser Sitzhaltung (mehr oder weniger) bewegungslos zu verharren. 

Atmen Sie konzentriert und achtsam durch die Nase ein und aus.

Nun zählen Sie ihre Atemzüge von „Eins" an durch. Wenn Sie sich dabei doch „bewegen", dann beginnen Sie wieder von vorne mit „Eins“.

Ich komme aus dem Licht und werde zum Stein, ich komme aus dem Stein und werde zum Lebewesen, ich komme aus dem Lebewesen und werde Mensch, ich komme aus dem Mensch-sein und werde wieder Licht! So lautet das Axiom Buddhas.

Buddha begann früh mit Meditation, die er immer weiter verstärkte. Nach verschiedenen Quellen praktizierte er die sog. „nachdenkende Meditation“, bei der er über den Sinn des Lebens nachdachte und reflektierte.



Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen
 
François VI. de La Rochefoucauld - Französischer Literat - 1613 bis 1680

Zufriedenheit ist ein stiller Garten, in dem man sich ausruhen kann

Ernst Ferstl - Österreichischer Schriftsteller - geb. 1955



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