Niedertracht
Der Buddhismus beschäftigt sich intensiv mit der Frage, warum Menschen Leid verursachen – sowohl sich selbst als auch anderen. Niedertracht, also absichtlich gemeine, hinterhältige oder schädliche Handlungen, wird in der Lehre Buddhas nicht als Ausdruck eines „bösen Wesens“ verstanden, sondern als Folge von Unwissenheit, Gier und Hass. Diese sogenannten „drei Geistesgifte“ gelten im Buddhismus als Ursachen allen Leidens. Wer aus Neid, Zorn oder Eigennutz handelt, entfernt sich von Mitgefühl und innerem Frieden.


