Die Glocke
Warum finden wir in fast allen buddhistischen Tempeln Glocken?
Warum finden wir in fast allen buddhistischen Tempeln Glocken?
Wenn Du über Beziehungen nachdenkst, lohnt es sich, den Blick nicht ausschließlich auf zwischenmenschliche Verbindungen zu richten, sondern das gesamte Leben als Beziehungsfeld einzubeziehen. Im buddhistischen Verständnis wird oft darauf hingewiesen, dass alles miteinander verwoben ist und nichts wirklich isoliert existiert.
Es ist faszinierend, in die tiefsten Ebenen der eigenen Existenz zu blicken. Jeder von uns kann mit Gewissheit sagen: „Ich existiere.“ Dies stellt den grundlegenden Punkt dar – nicht „Ich bin dies oder das“, sondern einfach nur „Ich existiere“. Im Laufe unseres Lebens haben wir gelernt, diesem grundlegenden Gefühl von „Ich existiere“ verschiedene Merkmale und Bewertungen hinzuzufügen. Diese Zuschreibungen sind jedoch bestenfalls nebensächlich; sie stellen eine Ansammlung von erlernten Überzeugungen und Urteilen dar, die größtenteils von anderen Menschen und unserer Umwelt übernommen wurden. Kurz gesagt, sie sind nicht das Wesentliche.
Woran denkst du als erstes, wenn du morgens aufwachst? Sind es die Dinge, die dich beschäftigen und belasten, oder denkst du an all die wichtigen Dinge, die du an diesem Tag erledigen möchtest?
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Wer kennt sie nicht, die kleinen, gelben Klebezettel, die überall, und an allen möglichen Gegenständen, kleben?
Aus den meisten Religionen kennen wir den Umstand, dass der Einzelne sein egoistisches Verhalten zum Wohle der Gruppe unterlassen soll, dafür gibt es dann Regeln, Gebote und Gesetze.
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Ketzerische Gedanken sind Gedanken, die sich gegen die noch herrschende Meinung richten, also gegen die Meinung derer, die noch herrschen!
Lange Weile – Ein Tor zur Achtsamkeit im Buddhismus
An manchen Tagen möchte ich an der Menschheit verzweifeln, zu anderen Zeiten habe ich doch noch Hoffnung für uns.
Stell Dir vor, Du stehst an einem Scheideweg. Das Leben wirft Fragen auf – Stress, Unzufriedenheit, die Suche nach Sinn. Ist der Buddhismus das Richtige für Dich? Der historische Buddha würde Dich mit einem sanften Lächeln einladen, nicht blind zu glauben, sondern selbst zu prüfen. Die buddhistische Lehre ist keine Religion mit Dogmen und einem allmächtigen Gott, den Du anbeten musst. Sie ist eine praktische Philosophie, eine Lebensweise, ein Weg der Selbsterkenntnis. Du kannst sie ausprobieren, ohne Deinen Glauben aufzugeben oder Rituale zu übernehmen. Das macht sie für viele Menschen zugänglich und frei.
Sehr häufig werde ich gefragt, wie mit den vielen negativen Dingen um uns herum umzugehen sei. Meine Antwort ist einfach: Ignorieren.
Der Buddhismus beschäftigt sich nicht nur mit dem inneren Leben des Menschen, sondern auch mit dem Verhältnis zwischen Herrschenden und Gesellschaft. Die Frage nach der Obrigkeit, also nach politischer Macht und Verantwortung, spielt deshalb ebenfalls eine wichtige Rolle in der Lehre Buddhas. Anders als viele Religionen fordert der Buddhismus jedoch keinen blinden Gehorsam gegenüber Herrschern. Vielmehr steht die moralische Qualität des Handelns im Mittelpunkt.
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Meditationsgruppe 0711 +++ 7. Juni 2026 um 10h +++ Mit David
Am Fluss angekommen schnaufte der junge Mann erst einmal durch, alles war so schnell gegangen, was wollte der Mönch ihm nur sagen, dass Salz "salzig" schmeckt, das war ihm schon vorher klar, war er einem Scharlatan aufgesessen?
Die Liebe nimmt im Buddhismus eine besondere Stellung ein. Anders als in vielen westlichen Vorstellungen wird Liebe in der Lehre Buddhas nicht vor allem als leidenschaftliches Gefühl verstanden, sondern als Haltung des Mitgefühls, der Güte und des Wohlwollens gegenüber allen Lebewesen. Der Buddhismus unterscheidet dabei zwischen anhaftender Liebe, die oft von Besitzdenken, Eifersucht oder Angst geprägt ist, und selbstloser Liebe, die frei von Erwartungen ist. Diese selbstlose Liebe wird im Buddhismus als „Metta“ bezeichnet – liebende Güte, die allen Wesen Frieden und Glück wünscht.