Die Liebe
Die Liebe nimmt im Buddhismus eine besondere Stellung ein. Anders als in vielen westlichen Vorstellungen wird Liebe in der Lehre Buddhas nicht vor allem als leidenschaftliches Gefühl verstanden, sondern als Haltung des Mitgefühls, der Güte und des Wohlwollens gegenüber allen Lebewesen. Der Buddhismus unterscheidet dabei zwischen anhaftender Liebe, die oft von Besitzdenken, Eifersucht oder Angst geprägt ist, und selbstloser Liebe, die frei von Erwartungen ist. Diese selbstlose Liebe wird im Buddhismus als „Metta“ bezeichnet – liebende Güte, die allen Wesen Frieden und Glück wünscht.


