Das Leben besteht aus Warten

Geschrieben am 14.06.2021
von Shaolin Rainer


Die Frage ist wie wir mit dem „Warten“ umgehen!

Ständig warten wir auf dieses und jenes. Auf den Termin beim Arzt, auf den Feierabend, auf unseren Partner, darauf, dass die Kinder nach Hause kommen, auf den Urlaub, darauf, dass die Schmerzen nachlassen, darauf, dass wir gesund werden, immer warten wir auf etwas.

Und das Warten ist eines der schwierigsten Dinge überhaupt. 

Erinnern Sie sich noch an den Moment, wenn die Mutter sagte: „Gedulde Dich, mach langsam“!



Gerade bei wichtigen Themen kann uns das Warten „um den Verstand bringen“, uns “verrückt machen“; das Warten und die Hoffnung sind übrigens auch Geschwister, hängen eng zusammen.

Wie geht man mit dem Warten um? Wie warten wir?

Wie verhält es sich mit dem Warten nach der Lehre Buddhas?​



Nach Buddha ist man dann glücklich, wenn man keine Wünsche hat. Dies setzt jedoch ein gewisses Maß an Gleichmut und Einsicht voraus, haben wir doch alle Bedürfnisse. Wenn wir uns nichts wünschen und nicht bedürftig sind, dann warten wir folgerichtig auf nichts, nehmen alles wie es kommt, mit Gelassenheit und in uns ruhend.

Wie kommt man in einen Zustand in dem man keine Wünsche hat?

Indem man „Erleuchtung“ findet, erwacht.​



Einfacher gesagt als getan. Beschäftigen Sie sich überhaupt mit der „Erleuchtung“?

Erleuchtung“ kommt zu denen die Sie ernsthaft anstreben, suchen kann man sie nicht wirklich, sie kommt zu uns, nicht wir „finden“ sie.

Erwachte Menschen haben keine Wünsche mehr, sie sind “wunschlos glücklich“. Vielleicht sind sie auch glücklich, weil sie wunschlos sind.

Alles hängt zusammen, die Reise zur „Erleuchtung“ ist eine sehr individuelle, es gibt dafür keine „Gebrauchsanweisung“.​



Einfacher gesagt als getan. Beschäftigen Sie sich überhaupt mit der „Erleuchtung“?

„Erleuchtung“ kommt zu denen die Sie ernsthaft anstreben, suchen kann man sie nicht wirklich, sie kommt zu uns, nicht wir „finden“ sie.

Erwachte Menschen haben keine Wünsche mehr, sie sind “wunschlos glücklich“. Vielleicht sind sie auch glücklich, weil sie wunschlos sind.

Alles hängt zusammen, die Reise zur „Erleuchtung“ ist eine sehr individuelle, es gibt dafür keine „Gebrauchsanweisung“.​



Niemand kann „Erleuchtung“ lehren, nicht einmal Buddha.

Aber wir können uns für die „Erleuchtung“ bereit machen, die Voraussetzung für die Realisierung schaffen.

Wollen Sie das?



Wenn das Problem gelöst werden kann, warum sich Sorgen machen? Wenn das Problem nicht gelöst werden kann, wird auch die Sorge nichts nützen

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten

- Pearl S. Buck - US-amerikanische Schriftstellerin - 1892 bis 1973

Die Wege in die Andere Welt sind so zahlreich und verschlungen wie die Flüsse und Bäche, die dem Meer entgegenstreben

- Bernhard Hennen - Deutscher Fantasy-Schriftsteller - geboren 1966



Berge sollte man mit möglichst wenig Anstrengung und ohne Ehrgeiz ersteigen. Unsere eigene Natur sollte das Tempo bestimmen. Wenn man unruhig wird, geht man schneller. Wenn man zu keuchen anfängt, geht man langsamer. Man steigt auf den Berg in einem Zustand, in dem sich Rastlosigkeit und Erschöpfung die Waage halten. Dann, wenn man nicht mehr in Gedanken vorauseilt, ist jeder Schritt nicht mehr bloß ein Mittel zum Zweck, sondern ein einmaliges Ereignis. Dieses Blatt ist gezähnt. Dieser Felsen scheint locker. Von dieser Stelle aus ist der Schnee nicht mehr so gut zu sehen, obwohl man ihm schon näher ist. Das sind Dinge, die man ohnehin wahrnehmen sollte. Nur auf irgendein zukünftiges Ziel hin zu leben ist seicht. Die Flanken des Berges sind es, auf denen Leben gedeiht, nicht der Gipfel. Hier wächst etwas

- Robert M. Pirsig - US-amerikanischer Autor - 1928 bis 2017

Warten ist noch eine Beschäftigung. Auf nichts warten - das ist schrecklich

- Cesare Pavese - Italienischer Schriftsteller und Übersetzer - 1908 bis 1950

Man muss nur warten können, das Glück kommt schon

- Paula Modersohn-Becker - Deutsche Malerin des Expressionismus - 1876 bis 1907



Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Danke, dass Sie Buddha-Blog lesen. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine externe Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?

Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken? Der Betrieb dieser App (und der zugrunde liegenden Webseite https://shaolin-rainer.de) erfordert bis zu € 3000 im Monat.

Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten (mein Team und ich), auch weiterzuführen.

Via PayPal (hier klicken)

oder per Überweisung:

Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFF

1000 Dank!