Buddhismus und die Schlüssel

Geschrieben am 31.07.2021
von Shaolin Rainer


Viele Menschen suchen nach Buddha, in Tempeln, in Büchern, in der Meditation und im Gebet.

Sie suchen und suchen und suchen, manch Einer verbringt sein ganzes Leben damit.

Dabei ist die Antwort so einfach, wir haben die Schlüssel zum „torlosen Tor“ schon bei uns, in uns selbst liegt die Antwort.

Lasse los, das ist der Schlüssel zum Glück (Buddha).



Einfacher gesagt wie getan. Um uns herum tobt das Leben, Menschen kommen und gehen, werden geboren und sterben, erkranken und gesunden! Menschen die wir lieben sind fern, Menschen die wir nicht so gerne mögen sind nahe.

Wie also loslassen, wie die Schlüssel finden, wie sie benutzen, und überhaupt, wo ist das „torlose Tor“?

Darauf gibt es nur eine einfache Antwort: in der „Erleuchtung“ und im „Erwachen“!



Dies ist einfacher gesagt als getan. „Erleuchtung“ gibt es schließlich nicht im Supermarkt zu kaufen, das „Erwachen“ ist nicht mit Hilfe eines Knopfes einzuschalten.

Wie also geht das, wie kann ich erwachen, wie finde ich „Erleuchtung“?

Ganz einfach! Stelle das Denken ein, tue nichts!

Das Denken bringt uns immer dorthin wo die Vorstellung schon ist, aber die Ereignisse werden niemals so eintreffen, wie wir uns diese in Gedanken vorstellen.



Es bringt uns dorthin wo nichts ist, nur unsere Vorstellungen sind da, die Realität ist niemals so, wie wir es uns vorher vorgestellt haben.

Wenn wir unsere Schlüssel verloren haben, wissen wir nicht wo sie sind, wir suchen und suchen, finden sie nicht. Aber wenn es an der Zeit ist werden die Schlüssel „plötzlich“ wieder da sein, vor uns liegen.

Die „Erleuchtung“ können wir nicht finden, die „Erleuchtung" findet uns.



Glück, Pech, unerwartete Ereignisse, so ist die Reise zur „Erleuchtung“. 

Wir sagen, wir suchen „Erleuchtung“, aber in Wirklichkeit findet sie uns!

Wenn wir die Reise hin zur "Erleuchtung" beginnen, können wir sagen: "ich suche Erleuchtung“, aber wenn wir einen guten Teil der Reise absolviert haben, fällt uns auf dass die „Erleuchtung“ uns findet.

Was ist der Grund der Reise? Das „WIEDER NACH HAUSE KOMMEN, UND DIE REISE SELBST“!



Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst Du im Heute von neuem beginnen

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen

- Théodore Simon Jouffroy - Französischer Publizist - 1796 bis 1842

Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge

- François Lelord -F ranzösischer Psychiater und Schriftsteller - geboren 1953



An unmöglichen Dingen soll man selten verzweiflen, an schweren nie

- Johann Wolfgang von Goethe - Deutscher Dichter und Naturforscher - 1749 bis 1832

Ich werde euch die Richtung zeigen Nach Afrika kommt Santa Claus und vor Paris steht Micky Maus

- Till Lindemann - Deutscher Musiker - geboren 1963

Ein Mücklein wollte Reisen machen, da flog's in einen Meisenrachen!

- Franz Mittler - Österreichischer Musiker und Schriftsteller - 1893 bis 1970



Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Danke, dass Sie Buddha-Blog lesen. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine externe Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?

Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken? Der Betrieb dieser App (und der zugrunde liegenden Webseite https://shaolin-rainer.de) erfordert bis zu € 3000 im Monat.

Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten (mein Team und ich), auch weiterzuführen.

Via PayPal (hier klicken)

oder per Überweisung:

Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFF

1000 Dank!