Buddhas Klangschale

Geschrieben am 13.08.2021
von Shaolin Rainer


Buddha lebte als „normaler“ Mensch vor ca. 2500 Jahren im heutigen Indien.

Schon vor der junge Prinz seine „Erleuchtung“ fand soll er ein ganz außergewöhnlicher Mensch gewesen sein.
Immer wieder wird die Geschichte der „Klangschale" aus seinem Leben erzählt, die ich hier wiedergeben will:

Auf seinen vielen Reisen kam Buddha eines Tages an einem Wasserfall vorbei, der von einem hohen Berg herab in eine enge, gewundene Schlucht fiel. Neben dem in freiem Fall herabstürzenden Wasser war ein flaches Uferstück, das zum Verweilen einlud.



Buddha beschloß hier zu meditieren, der Platz war wie geschaffen für seine Zwecke, er konnte die Energie des magischen Ortes fühlen. Die Mystik und Anziehungskraft am Wasserfall waren rätselhaft, es fühlte sich an wie ein Ort der Heilung, umgeben von Wasser; eine einmalige Atmosphäre, markante Felsen umschlossen den natürlichen Hohlweg, der zu den Grotten unterhalb des Wasserfalls führte.

Er nahm alle Dinge aus seiner Tasche, stellte seine Habseligkeiten um sich auf. So soll er (unter anderem) eine Klangschale immer bei sich geführt haben, die er zu meditativen Zwecken häufig genutzt haben soll.



Diese Klangschale stand also während seiner meditativen Übungen neben ihm, war den Geräuschen des Wassers ausgesetzt. In der Nacht meditierte Buddha ebenfalls, die Sterne strahlten klar in die kleine Schlucht, die Energie und die Strahlkraft des Ortes veränderte sich fortwährend.

Nach mehreren Tagen verließ er den Platz am Wasserfall, ging den Berg hinunter zum nächsten Dorf. Dort fand er einen Bauern, der ihm Unterkunft anbot. Hier soll Buddha einige Tage verweilt haben. Der große Lehrer war hier sehr willkommen!

Bei seiner nächsten Meditation schlug Buddha wieder auf die Klangschale. Er meinte, das Rauschen des Wasserfalls zu hören, als die Klangschale schon längst verstummt war.



Der Kraftort „Wasserfall“ hatte ihn begleitet, das Geräusch des Wassers war in die Klangschale eingedrungen, begleitete seine abenteuerliche Reise.

Nach dieser Geschichte soll Buddha sich in dem Moment vor der Schönheit der Natur und der Kraft des Wassers verneigt haben.

Auch wir können die Schwingungen der Natur hören, wenn wir denn zuhören.

Alles ist in Schwingung. Wenn wir unsere Schwingungen ändern, dann ändert sich auch unser Leben!​

Der Weg ist das Ziel!



Jeder büßt seine eigne Schuld. Reinheit und Unreinheit sind getrennt, keiner reinigt den andern

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Die Natur muss gefühlt werden

- Alexander von Humboldt - Deutscher Forschungsreisender - 1769 bis 1859

Orchester haben keinen eigenen Klang; den macht der Dirigent

Herbert von Karajan - Österreichischer Dirigent - 1908 bis 1989

 



Auch das lauteste Getöse großer Ideale darf uns nicht verwirren und nicht hindern, den einen leisen Ton zu hören, auf den alles ankommt

Werner Heisenberg - Deutscher Physiker - 1901 bis 1976

Lärm ist ein geeignetes Mittel, die Stimme des Gewissens zu übertönen

Pearl S. Buck - US-amerikanische Schriftstellerin - 1892 bis 1973

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen

Ernest Hemingway -  Einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts - 1899 bis 1961



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