Die Geschichte des Äsop

Geschrieben am 21.08.2021
von Shaolin Rainer


Der griechische Dichter Äsop lebte ungefähr zurzeit Buddhas. Er begründete die sog. „Beispielerzählung“, er vermittelte in seinen kurzen Geschichten „Moral" und „Werte".

Die deutsche Redewendung „einen Löwenanteil bekommen“ geht auf eine Erzählung des Äsop zurück, auf die "Fabel vom Löwenanteil". Hier gehen ein Löwe und ein Esel zusammen auf die Jagd. Die erlegte Beute teilt der Löwe in 2/3 für sich und 1/3 für den Esel, ganz einfach deshalb, weil er der Stärkere ist. Er fand in der Fabel viele Argumente, warum er den Hauptteil zu bekommen hatte.

Im Abschluss der Geschichte wird vom Autor vor der Gesellschaft von „Mächtigen" gewarnt, für die das Recht nicht gilt.



Die Werke des Äsop haben nach wie vor ihre gesellschaftliche Wichtigkeit, geht es dabei doch um menschliche Schwächen, die sich bekanntlich erhalten haben. Dummheit, Neid, Geiz, Eitelkeit, die Stoffe, aus dem auch heute noch die Schlagzeilen unserer Zeitungen gemacht werden.

Durch seine Geschichten vermittelte Äsop uns Weisheiten, die der Lehre Buddhas sehr ähnlich sind, die in ähnlicher Ausprägung auch in der Bibel ausgeführt wurden.

Als Buddhisten wissen wir, dass alles schon geschrieben steht, dass wir unser „Karma“ als unveränderliche Größe akzeptieren müssen.



Ob arm oder reich, für uns Menschen sind die universellen Gesetze gleich, nichts können wir daran ändern.

Allerdings bietet uns die „Erleuchtung“ einen Ausweg aus dem Kreislauf des Leidens.

Nicht nur Buddha war „erleuchtet“, viele Menschen vor ihm hatten diese Stufe der Vollkommenheit erreicht, und viele Menschen nach dem großen Lehrer sind ebenfalls „erwacht“.

Ob der Äsop vielleicht einer von diesen „Erleuchteten" war?



Es streiten doch untereinander und widersprechen einander nur die Menschen, die lediglich einen Teil der ganzen Wahrheit sehen

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wehe / Dem armen Opfer, wenn derselbe Mund, / der das Gesetz gab, auch das Urteil spricht!

- Friedrich von Schiller - deutscher Philosoph - 1759 bis 1805

Wenn du ein Geheimnis bewahren willst, musst du es auch vor dir verstecken

- George Orwell - Britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist - 1903 bis 1950



Wenn Sie sich wie ein Rockstar verhalten, werden Sie genauso behandelt

- Marilyn Manson - US-amerikanischer Musiker und Mitglied der Rockband Marilyn Manson - geboren 1969

Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag

- Marcus Aurelius - von 161 bis 180 römischer Kaiser 

Ich holte tief Luft und hörte dem alten Herzen meines Herzens zu: Ich bin. Ich bin. Ich bin

- Sylvia Plath - Amerikanische Schriftstellerin und Dichterin - 1932 bis 1963



Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Danke, dass Sie Buddha-Blog lesen. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine externe Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?

Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken? Der Betrieb dieser App (und der zugrunde liegenden Webseite https://shaolin-rainer.de) erfordert bis zu € 3000 im Monat.

Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten (mein Team und ich), auch weiterzuführen.

Via PayPal (hier klicken)

oder per Überweisung:

Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFF

1000 Dank!