Als ich versucht habe jemand zu sein der ich nicht bin …

Geschrieben am 23.08.2021
von Shaolin Rainer


Nach Buddha ist das Leben nicht so wie es uns erscheint.

Nach Shakespeare ist die ganze Welt eine Bühne, und wir sind darin nur die Schauspieler.

Wir alle vesruchen uns so gut wie möglich nach Außen darzustellen. Dabei verbiegen wir uns, wir möchten anderen Menschen ja gefallen. Jedenfalls geben wir uns dabei so, wie wir glauben, dass wir Andere dann beeindrucken können.

Das ist aber falsch.



Wenn wir einen Menschen treffen wollen wir seine wirkliche Persönlichkeit kennen lernen, nicht die Rolle erleben, die er spielt. Was wir von den Anderen wünschen, wünschen sich die Anderen auch von uns. Man will den wahren Menschen erleben, nicht seine (selbst gewählte) Rolle.

Die wahre Persönlichkeit offen zu zeigen, das erfordert aber viel Mut.

Früher, als ich noch „Dates" hatte, da war es sehr schwer zu meinen Fehlern zu stehen, da habe ich versucht mich so gut wie möglich „zu verkaufen“. Das hat sich immer gerächt, mein wahres „Ich" konnte ich auf die Dauer nicht verbergen.



Es ist wie es ist, es kommt wie es kommen muss. Die Dinge haben die Angewohnheit sich vor uns zu verbergen, kommen dann mit einem großen Knall ans Licht, sind am Schluß schon immer gekommen wie sie kommen mußten.

Seine wahre Persönlichkeit zu offenbaren setzt aber voraus, diese auch zu kennen. "Wer bin ich“ ist die Frage aller Fragen.

Also frage ich meine Leser: „wer sind Sie“? Ja, genau Sie, „wer sind Sie wirklich“?

Wenn Sie wissen, wer Sie sind, müssen Sie auch nicht mehr versuchen jemand zu sein, der Sie nicht sind!

Die Sache mit der „Erleuchtung“ kann so einfach sein, wenn man sich selbst hinterfragt.

"Wer also bin ich“?



Sitze, ruhe, arbeite. Sei niemals verzagt. Lebe in Freude, ohne Begehren

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung
Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion

- Voltaire (François-Marie Arouet) - Französischer Philosoph - 1694 bis 1778

Die Musik steckt nicht in den Noten. Sondern in der Stille dazwischen

- Wolfgang Amadeus Mozart - Komponist der Wiener Klassik - 1756 bis 1791



Ich glaube, dass das Universum den Gesetzen der Wissenschaft unterliegt. Diese mögen von Gott geschaffen worden sein, aber Gott greift nicht ein, um diese Regeln zu brechen

- Stephen Hawking - Britischer theoretischer Physiker - 1942 bis 2018

Nichts ist offensichtlicher, als daß die Natur die Vernunft haßt

- Oscar Wilde - Irischer Schriftsteller - 1854 bis 1900

Es ist keine Mauer so hoch, daß sie nicht ein mit Gold beladener Esel übersteigen könnte

- Philipp II. von Makedonien - König von Makedonien, Vater Alexanders des Großen - 382 bis 336 vor dem Jahr Null

 



Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Danke, dass Sie Buddha-Blog lesen. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine externe Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?

Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken? Der Betrieb dieser App (und der zugrunde liegenden Webseite https://shaolin-rainer.de) erfordert bis zu € 3000 im Monat.

Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten (mein Team und ich), auch weiterzuführen.

Via PayPal (hier klicken)

oder per Überweisung:

Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFF

1000 Dank!