1000 Jahre Sturm

Geschrieben am 11.09.2021
von Shaolin Rainer


Wenn man die Geschichte der Menschheit über die letzten 1000 Jahre betrachtet, dann gab es fast durchgehend Kriege, Chaos und Verwüstung. Phasen mit Ruhe und Frieden waren geprägt von „Aufrüstung“, die dann grundsätzlich im Climax des Hasses mündeten.

Was läuft nur falsch in der menschlichen Psyche, warum gibt es keinen wirklichen Frieden zwischen den Menschen, den Nationen, den Völkern und den Rassen?

Wer die heutige Situation realistisch bewertet kommt zum Entschluss, dass die Welt gerade wieder heftig „brennt“.



Der größte Teil der Menschen will aber Frieden, nicht Krieg, will keine keine Unruhen, kein Chaos.

Wo bleiben die Stimmen der schweigenden Mehrheit?

Buddhisten wissen, dass sowieso alles so kommt wie es kommen muß.

Allerdings stellt sich mir als Buddhisten die Frage, wie ich mit der schweren Lage auf der Welt umgehen sollte.

Ich will in Frieden leben, ich will kein Chaos. So muss ich meine Stimme erheben, um auf die Sinnlosigkeit von Gewaltausbrüchen aller Art hinzuweisen.



Egal aus welchem Grund man „zu den Waffen greift“, für Gewalt gibt es keine Rechtfertigung. Immer gibt es einen anderen Weg, wenn man denn nur will. Das beste Beispiel ist hier Mahatma Gandhi, ein wahrer Prophet der Gewaltlosigkeit. Durch seine Ideen konnte die indische Unabhängigkeit maßgeblich erreicht werden. Er wünschte sich nichts mehr als das friedliche Zusammenleben der Menschen.

Heute ist Gandhi für viele Menschen ein Vorbild.

Um dem Sturm zu entkommen müssen wir unseren persönlichen Frieden finden, ohne Gier, ohne Hass, ohne Verblendung. Bedeutende Personen zeigen uns mit ihrem Vorbild (Buddha, Gandhi oder Martin Luther King), dass Gewalt keine Lösung sein kann.



Wie wollen wir sein, in welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ich für meinen Teil möchte in einer friedlichen Welt zu mir finden, mein "Ich" verlangt nicht nach materiellen Dingen, ich will kein Chaos oder gar Krieg unterstützen.

Buddha zeigte uns mit seiner Philosophie einen Ausweg aus der gestörten Welt, er ging den mittleren Weg.

Ich folge ihm auf diesem Weg.



So wie ein solider Fels nicht vom Sturm erschüttert wird, so werden auch die Weisen nicht durch Lob oder Tadel beeinflusst

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang

Mahatma Gandhi - Indischer Rechtsanwalt - 1869 bis 1948

Wer Wind sät, wird Sturm ernten

- Sprichwort - Es geht auf eine Bibelstelle im Buch „Hosea" zurück



Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind, und der Wind läßt die Schiffe segeln

Arthur Koestler - Britischer Schriftsteller - 1905 bis 1983

Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat

Jiddu Krishnamurti - Spiritueller Lehrer - 1895 bis 1986

Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone

- Neale Donald Walsch - US-amerikanischer Autor spiritueller Bücher - geboren 1943



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