Buddhistische Lehrer Teil 2

Geschrieben am 08.05.2022
von Shaolin Rainer


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Heute nennen sich unglaublich viele Menschen auf dieser Welt “Buddhist”, ohne aber die Inhalte der Lehre des großen Lehrers zu kennen. Sie fühlen sich meist von der Statue des friedlich meditierenden indischen Prinzen angezogen, ohne zu verstehen warum, vielleicht darauf auch keine Gedanken verwendend.

Die Lehre Buddhas hat sich verbreitet als “friedlich” und “achtsam”, weitere Kenntnisse sind bei der Mehrheit kaum vorhanden. Möglicherweise bis zu dem Moment, wenn wir wirkliches, schweres Leiden kennenlernen, vor dem wir nicht mit Ablenkungen flüchten können. Wenn wir in so einer Situation dann Zuflucht suchen, dann erst wissen wir um was es im Buddhismus geht.



Und erst ab dann können wir andere darüber unterrichten, um ein buddhistischer Lehrer zu sein muss zuerst das eigene Leiden erkannt und überwunden werden. Zuerst muss man sich selbst “retten” vor man anderen Menschen “helfen” kann.

Zentral dabei ist zu erkennen, dass alles vergänglich ist, nichts behalten werden kann, Anhaftungen also nutzlos (weil unmöglich) sind. In diesem Prozess muss zwingend die alte, erlernte Weltsicht aufgegeben werden, da die Realität eben nicht den menschlichen Illusionen folgt. Wer nicht sein eigenes Leid hinter sich gelassen hat, der kann nicht Lehrer im philosophischen System Buddhas werden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um körperliches oder geistiges Leid handelt, denn die buddhistische Weltanschauung sieht wenig Unterschiede.



Sprecher der buddhistischen Lehre sind hoffentlich erwacht, haben ihr Wesen mit dem Universum gekoppelt, sind nicht mehr losgelöst. Für nach Spiritualität suchende Zeitgenossen ist es unendlich schwer hier die richtige Anleitung zu finden, nämlich einen Lehrer, der keine persönliche Agenda verfolgt, nicht eigene Ziele hat, nicht die Menschen einfach nur benutzt, um Geld, Macht, Prestige, Reichtum oder Sex zu bekommen.

Wie erkennt man einen wahrhaften spirituellen Sprecher, einen, der nicht ähnlich einem Vertreter nur ein Verkäufer ist, sondern der den Menschen helfen will (obwohl es nach Buddha ja nichts zu helfen gibt)? Ganz einfach daran, ob Kurse, Retreats oder Seminare schweres Geld kosten. Wer seine Leistungen anpreist wie "sauer Bier", der fährt eine völlig andere Agenda. 



Gute buddhistische Lehrer sind (in Europa) schwer zu finden, die Lehre hat zu viele Ausprägungen erfahren, jedes Land hat seine eigenen Bräuche entwickelt, mit denen der normale Mitteleuropäer wenig bis nichts anzufangen weiß. 

Ich verinnerliche die Lehre Buddhas wie wenig andere Menschen in Deutschland, ich verlange kein Geld von meinen Lesern, ich nutze keine Tricks, ich mache den Menschen keine Angst, sondern ich berichte von meiner Sicht auf den Buddhismus. Wem dies nicht gefällt, der kann mich einfach wegklicken.

Der Weg ist mein Ziel!



Wie eine Mutter mit Gefahr des eigenen Lebens ihr Kind behütet, ihr einziges Kind, so übe ein jeder unbegrenzte Milde gegen alle Wesen

Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Der erste Prüfstein einer wahren Lehre liegt darin, daß sie der Vernunft nicht widersprechen darf

Swami Vivekananda (eigentlich Narendaranath Datta) - Indischer Anhänger und Urheber der Ramakrishna-Bewegung, aber auch Verfechter der Einheit aller Religionen - 1863 bis 1902

Jene, die auszogen, das Fürchten zu lernen, kommen oftmals zurück, um uns das Fürchten zu lehren

Brigitte Fuchs - Schweizer Autorin, Lyrikerin, Sprachspielerin - geboren 1951



Denn zur Weisheit leitet uns Zeus und heiligt als Gesetz, daß in Leiden Lehre wohne

Aischylos - Griechischer Tragödiendichter - 525 bis 456 vor dem Jahr Null

Kindliche Pietät ist die Wurzel aller Tugend und der Stamm, aus dem alle moralischen Lehren hervorwachsen

Konfuzius - Chinesischer Philosoph - 551 bis 479 vor dem Jahr Null

Der muss viel wissen, der andere lehren soll, mit wenig Wissen weise zu sein

Immanuel Kant - Deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung - 1724 bis 1804



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