Eine verkommene Gesellschaft
Ja, wir sind eine verkommene Gesellschaft geworden.
Ja, wir sind eine verkommene Gesellschaft geworden.
Du, der Du diesen Text liest, halte einmal inne. Was zählt wirklich im Leben? In einer Welt voller Ablenkungen, Erfolge und materieller Dinge fragst Du Dich vielleicht genau das. Der Buddhismus gibt eine klare, tiefe Antwort: Was zählt, ist die Befreiung vom Leiden und die Kultivierung von Weisheit, Mitgefühl und innerem Frieden. Buddha lehrte, dass alles Vergängliche – Reichtum, Ruhm, Jugend, sogar Dein Körper – letztlich nicht zählt. Was bleibt, ist Dein Geist und wie Du ihn formst.
Du sitzt allein in einer dunklen Bar, das Glas Whisky in Deiner Hand funkelt im schummrigen Licht. Du bist Buddhist, erinnerst Dich daran, wie Dein Lehrer über die Werte gesprochen hat, die grundlegenden ethischen Prinzipien. Das fünfte Gebot lautet: „Ich gelobe, mich des Rausches durch Alkohol und Drogen zu enthalten.“ Es ist ein einfacher Satz, klar und eindeutig. Doch hier sitzt Du, und die Flüssigkeit in Deinem Glas scheint Dich zu verhöhnen.
Du, der Du gerade diesen Text liest, spüre einmal hinein: Wie fühlt sich Dein Gesicht an? Ist da ein leichtes Lächeln, oder liegt eine Anspannung in Deinen Zügen? Im Buddhismus gilt Lachen nicht als bloße Ablenkung – es ist ein Tor zur wahren Freude, zur Mudita, der mitfühlenden Freude. Buddha lehrte, dass Glück nicht von äußeren Dingen abhängt, sondern von der Reinheit des Geistes. „Wenn der Geist rein ist, folgt Freude wie ein Schatten, der nie weicht“, sagte er. Und genau hier kommt das Lachen ins Spiel: Es löst Verkrampfungen, zerstreut die Wolken der Drei Gifte – Gier, Hass und Verblendung – und öffnet Dich für das Hier und Jetzt.
Wenn Du in Deinem Innersten für etwas lodern spürst, wird das Leben tiefgründiger.
Du, der Du diesen Text liest, nimm Dir einen Moment Zeit und atme tief ein. Selbstreflexion ist mehr als nur ein flüchtiger Blick in den Spiegel Deiner Seele – sie ist ein zentraler Pfeiler des buddhistischen Pfades zur Erleuchtung. Im Buddhismus, wie Buddha es lehrte, geht es darum, Dein eigenes Bewusstsein zu erforschen, um das Leiden zu mindern und wahre Freiheit zu erlangen. Denk an die Vier Edlen Wahrheiten: Das Leiden existiert, es hat Ursachen, es kann enden, und es gibt einen Weg dazu. Selbstreflexion hilft Dir, diese Wahrheiten in Deinem Alltag zu erkennen.
259-Selbstreflexion- Buddha-Blog-Podcast - Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen Leben
Das Leben stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Egal, ob es sich um berufliche Rückschläge, persönliche Krisen oder zwischenmenschliche Konflikte handelt – schwierige Situationen gehören zu unserem Alltag. Sie fühlen sich oft überwältigend an, und der Wunsch, diese Momente schnell hinter sich zu lassen, ist nur allzu menschlich. Doch der Buddhismus zeigt uns, dass es gerade in diesen schwierigen Momenten die größte Chance zur persönlichen Entfaltung gibt. Es geht nicht darum, die schwierige Situation zu vermeiden oder sie zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen und einen neuen Umgang mit ihr zu finden.

Ein ungewöhnlicher Weg beginnt oft mit einem großen Traum.
Heute erscheint es fast unmöglich, ohne in Zeitschriften, Fernsehberichten oder Radio-Reportagen über die Vorteile von Achtsamkeit aufgeklärt zu werden. Natürlich darf dabei der Hinweis auf Meditation nicht fehlen. Genau das soll uns helfen, zur Ruhe zu kommen, endlich inneren Frieden zu finden und ein besseres Leben zu führen. Wir sollen endlich glücklich werden, aber ist das der richtige Weg? Meiner Meinung nach neigt man dazu, sich an die Meditation zu klammern, weil man damit etwas erreichen möchte. Doch Buddha lehrte uns, dass wir nicht wünschen und nicht wollen sollen. Wie passt das also zusammen? Eigentlich gar nicht, denn wenn wir so vorgehen, leugnen wir das wahre Geschehen des Lebens.
Gelassenheit lässt sich als die Fähigkeit beschreiben, auch in herausfordernden Momenten innerlich ruhig zu bleiben und besonnen zu handeln.
Von Albert Einstein kommt das Zitat: Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
Klarheit ist ein Thema, das nicht einfach einmal erreicht wird, sondern kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt werden muss.
258-Meditation- Buddha-Blog-Podcast - Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen Leben
Eine Unterweisung in die Kunst der Unerschütterlichkeit, der Pfad zur inneren Befreiung.
Ein Weg zur inneren Ruhe mit dem Buddhismus
Zuversichtliche, erfolgsorientierte Bestimmtheit
In vielen Weltreligionen gelten geschriebene Worte als heilig und werden genutzt, um moralische Prinzipien, Glaubensüberzeugungen und spirituelle Weisheiten zu vermitteln. Doch im Chan-Buddhismus findest Du eine ganz andere Herangehensweise. Hier wird kein heiliger Text als absolute Quelle der Wahrheit verehrt. Stattdessen basiert der Weg des Zen auf einer direkten Weitergabe der Erfahrung – der sogenannten Dharma-Übertragung.
🧘♂️ Kraft entfalten – der Weg zur inneren Entschlossenheit
Sich selbst überwinden, die buddhistische Perspektive
257-Gelassenheit- Buddha-Blog-Podcast - Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen Leben
Wenn Du ständig auf „Stress“ bist, könnte es daran liegen, dass Du Dich von zu vielen Verpflichtungen überwältigt fühlst. Vielleicht fällt es Dir schwer, Nein zu sagen. Wahrscheinlich spürst Du auch den Druck, oder es gibt ungelöste Spannungen und Konflikte, die Dich belasten. Oft lenkst Du Dich ab, um einfach mal abzuschalten und dem Alltag zu entfliehen.
Meditation ist ein Weg, um tiefere Teile unseres Wesens zu erreichen, die nicht durch die ständigen Gedankenströme des Geistes oder durch die stürmischen Emotionen, die manchmal während der Praxis auftauchen, definiert werden. Im Wesentlichen ist Meditation eine Begegnung mit der inneren Stille, ein Moment, in dem wir mit unserem wahren Selbst in Kontakt treten. Das ist der wahre Kern der Meditation: die Bereitschaft, in der Stille zu verweilen.
Die Vorstellung der Wiedergeburt, auch Reinkarnation genannt, ist ein zentraler Bestandteil des buddhistischen Glaubens.